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Das Schloß
Moritzburg

Eines der prächtigsten Ausflugsziele des sächsischen Adels ist seit dem 16. Jahrhundert das Jagdschloß Moritzburg. Trotz der Nähe zur Großstadt vermittelt Moritzburg nicht nur den Eindruck fürstlichen Wohllebens: Wiesen, Teiche, Wälder und kleine Dörfer laden ein, Moritzburg und Umgebung zu erkunden. Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen hat das Barockschloß teilweise selbst entworfen. Die vier mächtigen Rundtürme und die gelben Mauern, die sich im umgebenden Karpfenteich spiegeln, kann man schon von weitem auf der heranführenden Allee bewundern.

Zum Schloß Moritzburg

 

Das Sächsische
Landgestüt Moritzburg

Zur Unterkunft der zahlreichen Pferde, die alljährlich zu den großen Parforcejagden nach Moritzburg kamen, wurde 1733 durch Kurfürst Freidrich August II eine Stallung gebaut. Das heutige Landgestüt Moritzburg hat, abgesehen vom mehrfachen Umbau der vorhandenen Gebäude, noch diese ersten baulichen Einrichtungen beibehalten. Ab 1961 erfolgte dann der gezielte Ausbau des Hengstparadeplatzes. 1980 wurde zur Komplettierung der Anlage am Paradeplatz noch eine große Reithalle mit 500 Sitzplätzen erbaut. 1985 wurde die Tribühnenanlagen vollendet. Ein wichtiges Ereignis ist die alljährliche Moritzburger Hengstparade (an den ersten 3 Septemberwochenenden) , die weit über die Grenzen des Zuchtbetriebes bekannt geworden ist.

Zur Sächsischen Gestütsverwaltung

 

Die Villa
"Shatterhand"

Seit Generationen gehört Karl May (1842-1912) weltweit zu den beliebtesten, meistgelesenen deutschen Schriftstellern. Mit der Ausstellung in der Villa "Shatterhand", dem Wohnhaus des Schriftstellers, sind Empfangssalon, Arbeitszimmer und Bibliothek historisch getreu restauriert und sind mit originalem Inventar ausgestattet zu sehen. Anhand wertvoller bibliographisch-literarischer Sachzeugnisse werden Einblicke in das Leben des Schöpfers von Winnetou, Old Shatterhand, Hadschi Halef Omar und Kara Ben Nemsi vermittelt.

Zum Karl-May-Museeum

 

Die Käthe -
Kollwitz - Gedenkstätte


Der sogenannte Rüdenhof ist der letzte Aufenthaltsort der Künstlerin Käthe Kollwitz. Erst 50 Jahre nach ihrem Tod ist es gelungen, hier an dem einzigen erhaltengebliebenen Wohnort der bedeutendsten deutschen Grafikerin und Bildhauerin unseres Jahrhunderts eine würdige Gedenkstätte zu eröffnen. Eine kleine grafische Sammlung von rund 30 Originalgrafiken, dazu Photographien und Auszüge aus Tagebüchern und Briefen verschaffen Einblick in ganz persönliche Lebenssituationen dieser beeindruckenden Frau. Das Haus versteht sich auch als kulturelle Begegnungsstätte. Neben der ständigen Gedenkausstellung gibt es Sonderausstellungen, Konzerte, Vorträge und Veranstaltungen.

Zur Käthe Kollwitz Stiftung

 

Die Schmalspurbahn
Radebeul - Radeburg

Der "Lößnitzdackel", wie die Schmalspurbahn von den Einheimischen liebevoll genannt wird, ist heute eine der ältesten Schmalspurstrecken Deutschlands. Am 16. September 1884 ging die 16,55 km lange Strecke als vierte sächsische Schmalspurbahn in Betrieb. Neben den zahlreichen fahrplanmäßigen, dampflokbespannten Zügen verkehren seit 1974 an vielen Wochenenden im Jahr die besonderen Traditionszüge. Die etwa einstündige Fahrt führt Sie durch den engen Lößnitzgrund, mitten über den 69 ha großen Dippelsdorfer Teich, durchs künstlich geschaffene Moritzburger Teichgebiet mit viel Wald und schließlich durch das breite Wiesental der Promnitz. Das Zugpersonal präsentiert sich dazu in historischen Uniformen.

Zur Schmalspurbahn

 

Die Stadt
Meißen

Das 1000-jährige Meißen ist von historischem Stadtbild, edelsten Porzellankreationen und der Weinlandschaft des Elbtales geprägt. Die Albrechtsburg ist der erste Schlossbau im deutschsprachigen Raum und wurde 1471 bis 1524 in spätgotischem Stil erbaut. Das ehemalige Residenzschloss ist heute Museum und wird ebenso gern besucht wie der daneben liegende Dom, dessen vorgelagerte Fürstenkapelle eine der berühmtesten Begräbnisstätten der Wettiner ist. Die Meissener Porzellan-Manufaktur wurde 1710 in der Albrechtsburg zu Meißen als erste Einrichtung ihrer Art in Europa gegründet. In den Jahren 1863 bis 1865 erfolgte die Verlegung in die neu errichtete Produktionsstätte nach Meißen-Triebischtal.

Zur Stadt Meißen

 

Das Elbsand-
steingebirge

Nicht weit von Dresden entfernt findet man ein wunderschönes Erholungsgebiet in dem man wandern, klettern und die Natur genießen kann - das Elbsandsteingebirge. Den sächsischen Teil des Elbsandsteingebirges nennt man auch Sächsische Schweiz. Man findet hier eine besonders beeindruckende Landschaft mit den bizarren Felsformationen, die sich direkt neben der Elbe erheben und tiefe Schluchten bilden. Besonders zu empfehlen ist ein Ausflug zur Bastei, denn vom Basteimassiv hat man einen sehr schönen Blick auf die bezaubernde Naturlandschaft des Elbsandsteingebirges und auf die sich durch die Landschaft schlängelnde Elbe.

Ins Elbsandsteingebirge